Samuel Rostøl (41) ist ausgebildeter Krankenpfleger, war aber in den letzten Jahren hauptberuflich Tierrechtsaktivist. Er stammt aus Sørlandet und lebt in Vats. Im Jahr 2025 nahm er an der Global Sumud Flotilla teil, deren Ziel es war, die israelische Blockade des Gazastreifens zu durchbrechen. Fast 500 Menschen nahmen an der Flotte mit kleineren Booten teil, die in Richtung Gaza aufbrachen, in der Hoffnung, während der anhaltenden Hungersnot humanitäre Hilfe für die Bevölkerung zu leisten.
Am Mittwoch, dem 1. Oktober 2025, wurde die Flotte von israelischen Streitkräften in internationalen Gewässern abgefangen. Die Freiwilligen an Bord wurden verhaftet und nach Israel gebracht. Samuel Rostøl befand sich zehn Tage lang in Gefangenschaft.
Im Vortrag erfährt das Publikum von seiner Motivation, die Reise anzutreten, von einer Fahrt, die mehreren Drohnenangriffen zum Opfer fiel, und davon, wie es war, zehn Tage in israelischer Gefangenschaft zu verbringen.
