Ål hat viele Spuren der letzten Eiszeit, die den meisten wenig bekannt sind. Große Steine und Blöcke haben im Laufe der Geschichte die Fantasie angeregt. Woher kommen sie, und warum liegen sie genau da, wo sie liegen?
Früher wurden unter anderem Geschichten über Riesen und Trolle sowie die biblische Sintflut als Erklärungen für die großen Steine herangezogen. Heute wissen wir, dass viele von ihnen Findlinge sind, die von Gletschern über lange Strecken transportiert wurden. Einige sind als Wackelsteine zurückgeblieben und lassen sich trotz eines Gewichts von vielen Tonnen auf einem Kipppunkt bewegen.
In dem Vortrag beleuchtet Johan Petter Nystuen die Eiszeitlandschaft in Ål, darunter Toteislöcher, große Findlinge und den Wackelstein bei Torpo. Er geht auch der Frage nach, wie solche Spuren der Eiszeit erhalten werden können.
Johan Petter Nystuen ist Geologieprofessor an der Universität Oslo und verfügt über umfassende Erfahrung zu diesem Thema.
Der Vortrag wird von Visit Ål, dem geologischen Verein Buskerud und dem Naturvernforbund in Hallingdal unterstützt.
