Nachdem Trump erneut zum Präsidenten gewählt wurde, hat sich die Machtbalance zwischen den USA und China verändert. Torbjørn Færøvik untersucht, wie China, oft als Reich der Mitte bezeichnet, sich jetzt gegenüber den USA und Europa verhält. Gleichzeitig meint er, dass die politische Situation der USA allmählich unsicherer wird, während China versucht, zu einer neuen Blütezeit zurückzufinden.
Im Jahr 2024 erschien eine überarbeitete Ausgabe von Færøviks Buch „Midtens rike“ (Das Reich der Mitte), und vieles hat sich seit der Erstveröffentlichung des Buches verändert. China entwickelt sich zu einer Supermacht, sowohl wirtschaftlich als auch militärisch, und die Vormachtstellung der USA wird herausgefordert. Gleichzeitig ist es nicht sicher, ob China mit den USA mithalten kann. Der Vortrag stellt die Frage, ob dies der Beginn eines neuen Kalten Krieges sein könnte und wie die Chinesen die Beziehungen zu den USA und Europa sehen.
Færøvik nimmt das Publikum auch mit durch die Geschichte Chinas und seine Beziehung zum Westen.
Torbjørn Færøvik (geboren 1948) ist Journalist, Historiker und Schriftsteller und gilt als einer der führenden China-Experten Norwegens. Er hat dreimal den Bragepreis für seine Bücher über China und Indien erhalten.
